Zu Besuch: Evangelische Schule Charlottenburg

Am 8. Mai 2012 besuchten die Schülerinnen und Schüler des Musikkurses der Evangelischen Schule aus Charlottenburg Tanz ist KLASSE!. Die 14 Jugendlichen betraten, gemeinsam mit ihrer begleitenden Lehrerin Rita Virdis, das Foyer de la Dance des Staatsballetts Berlin und waren schon sehr gespannt was sie in den kommenden zwei Stunden erwartete.

Nach einer kurzen Begrüßung durch unsere Tanzpädagogin Birgit Brux, wurde unter Anderem über die Ballettsprache, die unterschiedlichen Nationen der Tänzer und die Geheimnisse der Spitzenschuhe geredet. Außerdem berichteten die Jugendlichen kurz von ihren Eindrücken des Balletts „Schneewittchen“, welches sie vor kurzem beim Staatsballett Berlin gesehen hatten. Nun wollten sie jedoch selber tanzen und so erklärte ihnen Frau Brux die fünf Grundpositionen der Füße des klassischen Balletts. Nachdem die Schüler, eine kurze Erwärmung an der Stange absolviert haben, wurden sie mutiger und begannen sich ohne Scheu zu bewegen.

Da sie am selben Abend die Vorstellung „ Romeo und Julia“ besuchen, durfte ein Tanz aus dem Stück nicht fehlen. Zur bekannten Musik „Tanz der Ritter“ verwandelten sich die Jugendlichen zusammen mit Frau Brux in eine festliche Ballgesellschaft. Nach diesem doch sehr ruhigen Teil studierten sie abschließend einen sehr quirliger Tanz aus der Produktion „OZ-The Wonderful Wizard“ ein.
Nach der vielen Bewegung, waren die Schülerinnen und Schüler außer Puste und konnten beim Besuch morgendlichen Trainings der Profis nachvollziehen, wie anstrengend Tanz doch sein kann. Im Training hatten sie die Gelegenheit, die Erste Solistin Elisa Carrillo Cabrera zu beobachten, die am Abend ihr Rollendebut, das heißt sie tanzt diese Rollen zum allerersten mal, als Julia geben sollte.

Gegen 12 Uhr war der Workshop leider schon zu Ende und nachdem die restlichen Fragen der Jugendlichen geklärt waren, zogen sie sich ihre Schuhe und Jacken an und verließen das Gebäude mit vielen neuen Eindrücken und einer großen Vorfreude auf die Abendveranstaltung.


Mia Mesenholl (FSJK’lerin)