Zu Besuch: Grundschule am Hasengrund

Am 8.November 2011 besuchte uns die JüL-Klasse 1-3 der Grundschule am Hasengrund. 
Eigentlich sollten sie vor dem Workshop in den Räumlichkeiten des Staatsballetts Frühstücken, aber ihre Lehrerin, die Frau Brux schon aus vorigen Workshops kannte, wollte ihre „kostbare Zeit nicht verschwenden“, so mussten die Kinder dann doch vorher unter fast strahlendblauem Himmel vor dem Bühneneingang essen.
Nachdem die Kinder alle Jacken und Taschen abgelegt hatten, bekamen sie einen kleinen Einblick in den Tagesablauf der Tänzerinnen und Tänzer des Staatsballetts Berlin. Besonders faszinierend fanden sie es, dass die Compagnie mit insgesamt 89 Tänzerinnen und Tänzern die größte in Deutschland ist.


Das Thema des Workshops war der „Zauberer von OZ“. Die Schüler hatten das Buch bereits in der Schule gelesen und werden sich bald das Tanzstück „OZ – The Wonderful Wizard“ in der Komischen Oper anschauen.


Frau Brux freute sich sehr über das von den Kindern mitgebrachte selbstgemalte „OZ-Buch“ sie hätte sich nicht darüber wundern dürfen, dass nicht sie den Kindern, sondern die Kinder ihr die Geschichte der kleinen Dorothy und ihrer Freunde erzählt haben.


Als Frau Brux dann die Bilder der kostümierten Tänzer in den Rollen des Löwen, des Blechmanns, der Vogelscheuche und viele weitere Rollen und Szenen des Stücks präsentierte, waren die Kinder dann doch überrascht und zeigten sich sehr interessiert. In diesem Moment lief Vladislav Marinov, der den Löwen in „OZ – The Wonderful Wizard“ tanzt, vorbei und auf Frau Brux Wunsch „brüllte“, sah es so aus, als würden die Kinder die Vorstellung gar nicht mehr abwarten.
Motiviert ging es dann ans Aufwärmen. Zunächst tanzten Sie den Tanz der Mäuse im roten Mohnfeld und improvisierten im Anschluss, die Bewegungen von Dorothys Freunden. Sie tanzten wie die Vogelscheuche, die keine Knochen hat versuchten die eingerosteten Körperteile des Blechmanns zu strecken und beugen, was ihnen erst nach der erfolgreichen Behandlung mit einer imaginären Ölkanne gelang und sie lernten, dass der Löwe vor lauter Angst heult, aber wen es darauf ankommt doch mutig brüllen kann.


Zum Abschluss des Workshops tanzten die Kinder den Tanz der „Quadlings“, in der Produktions des Staatsballetts sind hier nur die Köpfe zu sehen, weshalb er für die Kinder auch der Kopftanz genannt wird. In einer kleinen Choreographie machten sich die Kinder zum Takt der Musik klein und groß und zogen unterschiedlichste Grimassen.


Als Dankeschön erhielten die kleinen Besucher am Ende ein Tanz-ist-KLASSE!-Plakat und einen signierten Spitzenschuh für zu Hause.

Text: Anne Dobschin (Praktikantin)